Würth Industrie Service nimmt weitere Photovoltaikanlage in Betrieb
Nachhaltigkeit mit System: Würth Industrie Service setzt mit Photovoltaik-Gigant auf klimafreundliche Energieversorgung.
Würth Industrie Service
15.05.2024
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Über 2.000 Module auf 4.860 Quadratmetern mit einer Leistung von über 1.000 kWp. Damit punktet die neue Photovoltaikanlage der Würth Industrie Service GmbH & Co. KG am Firmenhauptsitz in Bad Mergentheim. Mit beeindruckenden Dimensionen auf Rekordniveau besticht die Anlage als eines der größten Photovoltaik Fassaden-Systeme im D-A-CH-Raum. Seit kurzem ist der Photovoltaik-Gigant in Betrieb und trägt dazu bei, einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung am Firmenstandort zu leisten.
Das Thema Nachhaltigkeit stellt für die Würth Industrie Service einen strategischen Erfolgsfaktor dar. Weltweit beschäftigt sich das Unternehmen kontinuierlich damit, in allen Bereichen des unternehmerischen Handelns nachhaltiger zu agieren sowie zielgerichtet Maßnahmen umzusetzen. Mit der veröffentlichten Nachhaltigkeitsstrategie steht die Transparenz aller Aktivitäten im Fokus. Insbesondere im Bereich der Energiegewinnung ist das Unternehmen auf Kurs. Zur autarken Energieversorgung setzt die Würth Industrie Service auf erneuerbare Energien und stattete 2023 die Südfassade der Hochregal- und Shuttleläger mit einer zusätzlichen Photovoltaikanlage aus. Mit einer Fläche von rund 4.860 Quadratmetern, über 2.000 Modulen und einer Leistung von über 1.000 kWp – das entspricht einem prognostizierten Ertrag von circa 800.000 kWh pro Jahr – setzt der C-Teile-Partner neue Maßstäbe. Das bestätigt auch PARK-SOLAR GmbH, Vorreiter im Bereich Bau-integrierte Photovoltaik (BIPV): „Die jüngst in Betrieb genommene Anlage der Würth Industrie Service gilt als eine der größten Photovoltaik Fassaden-Systeme im D-A-CH-Raum, wenn nicht sogar Europas. Und das sowohl flächen- als auch leistungsmäßig. Mit einer Höhe von 47 Metern an einer der Fassadenflächen zählt die PV-Anlage zu den höchsten dieser Art.“, so der Stuttgarter Bauingenieur mit Erfahrung in Glasfassaden und weitgespannten Dächern, Jassen Mihaylov, Geschäftsführer bei PARK-SOLAR GmbH.
„Die PARK-SOLAR Fassaden sind ideal für Neubauten und lassen sich dank einer Verstärkungskonstruktion auch in Bestandsgebäude integrieren. Als nachträglich ertüchtigte Lösung – so im Falle der Retrofit Fassade oder BAPV (Bestandsbau-Addierte-PV) – bietet sie eine nachhaltige Alternative, da sie direkt beim Bestand ansetzt. Diese Anpassung trägt zur CO2-Kompensation bei, indem sie das in den Gebäuden eingebettete CO2 reduziert", erklärt Mihaylov. Das Anbringen der Fassadenkonstruktion sowie die Installation der einzelnen PV-Module erfolgte innerhalb 120 Tagen.
„Durch den Einsatz hocheffizienter Photovoltaikmodule können wir nicht nur unsere Dach-, sondern auch unsere Fassadenflächen sinnvoll für die Stromerzeugung nutzen. Im Jahr 2023 konnten wir etwa 500 Tonnen an CO2-Emissionen einsparen, in 2024 werden es durch die neue Anlage erheblich mehr.“, so Martin Jauss, Sprecher der Geschäftsführung bei Würth Industrie Service. Der Ausbau der Anlagen zur Stromerzeugung bietet der Würth Industrie Service die Möglichkeit, über den Eigenverbrauch auch die Energieautarkie zu erhöhen. „Die Solarenergie soll dazu einen wesentlichen Beitrag liefern.", ergänzt Jauss. Mit dem selbst gewonnenen Strom können neben den Verwaltungs- und Logistikgebäuden fortan auch die Elektroauto-Ladesäulen zu großen Teilen davon versorgt werden.
Aktuell sind am Standort Drillberg mehrere Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 2.000 kWp und einer Erzeugungsmenge von rund 1.500.000 kWh installiert. Bereits vor der aktuellen Ausweitung der Photovoltaikanlage konnte im Jahr 2023 rund 40 Prozent des gesamten Strombedarfs unter anderem mit Solarenergie eigenständig erzeugt werden. Über 2 Millionen Euro investiert die Würth Industrie Service bis heute in die Anlagen zur Energieerzeugung.
Für sein nachhaltiges Handeln wurde der C-Teile-Partner mit dem Award „Exzellente Nachhaltigkeit 2023“ausgezeichnet. Immer einen Schritt voraus zu sein und dabei vorausschauend zu handeln – das ist es, wofür das Unternehmen steht.
Weitere Informationen erhalten Interessierte auch in der Podcast-Episode 16: „Von selbst erzeugtem Strom, gleichen Chancen und gesammelten Schrauben – Was bedeutet Nachhaltigkeit für Würth Industrie Service“.
Mehr unter: www.wuerth-industrie.com/upwards
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