Sich jeden Tag neu erfinden

Top-100 Gewinner 2021

Würth Industrie Service als Top-Innovator 2021 ausgezeichnet

Innovation und Fortschritt sind fest verankerte Leitlinien in der Firmenstrategie der Würth Industrie Service, die am Standort Bad Mergentheim mit ihrem traditionsreichen Gelände der ehemaligen Deutschordenskaserne und dem heute modernsten Logistikzentrum für Industriebelieferung in Europa, ihren Firmensitz hat. Seit jeher stehen innovative Lösungen ganz im Zeichen von Automatisierung, Digitalisierung und Industrie 4.0 im Fokus des Unternehmens. Damit überzeugte der C-Teile-Partner bei der 28. Runde des Innovationswettbewerbs „TOP 100“ und zählt damit zur Innovationselite des deutschen Mittelstandes.

Seit 1993 vergibt compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke. Im Rahmen des wissenschaftlichen Auswahlverfahrens wurden rund 120 Prüfkriterien aus fünf Kategorien begutachtet. Hierzu zählen Innovationsförderndes Top-Management, Innovationsklima, Innovative Prozesse und Organisation, Außenorientierung/Open Innovation und Innovationserfolg. Im Kern geht es um die Frage, ob Innovationen das Ergebnis planvollen Vorgehens oder ein Zufallsprodukt sind, also um die Wiederholbarkeit von Innovationsleistungen. Und darum, ob und wie sich die entsprechenden Lösungen am Markt durchsetzen. Aufgrund der aktuellen Situation wurde in einem gesonderten Rahmen die unternehmerische Reaktion auf die Coronakrise untersucht.

Jeder Einzelne ist gefragt – Clevere Lösungen im täglichen Doing

Für jeden Bereich des Lebens gibt es eine eigene App. Auf Knopfdruck können Informationen kommuniziert, Aufgaben erledigt oder Daten ausgetauscht werden. Neue Netzwerkkomponenten oder Technologien wie künstliche Intelligenzen übernehmen das Denken, gestalten Prozesse und ersetzen manuelle Handlungen. Dieser Anspruch spiegelt sich auch in der Philosophie und Kultur der Würth Industrie Service wider. „Das beginnt bei unseren Mitarbeitenden. Durch clevere Lösungen versuchen wir die tägliche Arbeit durch effiziente Abläufe zu erleichtern.“, erklärt Stefan Reuss, Geschäftsleitung IT und Digital Business Development & Innovations der Würth Industrie Service. „Jeder Einzelne ist gefragt sich einzubringen und sich jeden Tag neu zu erfinden.“, ergänzt Reuss. Zur Unterstützung gibt es eine eigene Abteilung Digital Business Development & Innovations, die agile Arbeitsmethoden an die Hand gibt sowie Innovationsprojekte steuert und koordiniert. Digitales Lernen sowie die Nutzung von virtuellen Trainings und E-Learnings stärken die interne Wissensvermittlung. In einer sich immer weiter digitalisierenden Gesellschaft gilt es, die richtigen Zukunftsweichen für die Generation der Future Talents zu stellen. Dass digitales Arbeiten gefragter denn je ist und sowohl wirtschaftlich als auch politisch notwendig ist, hat insbesondere die Corona-Pandemie verdeutlicht. Sich mit wichtigen Ressourcen im Umgang mit zukunftsweisenden Megatrends wie Virtual Reality zu befassen, sieht die Würth Industrie Service daher als unumgänglich. „Wir schaffen innovative Möglichkeiten zur interaktiven Vernetzung mit Kunden, Mitarbeitenden, Hochschulen und weiteren Geschäftspartnern, indem wir die technologische Weiterentwicklung von Virtual Reality in-house kontinuierlich vorantreiben.“, so Reuss.

Hand in Hand zum Erfolg – Systeminnovationen für und mit den Kunden

Sich jeden Tag neu zu erfinden, steht ebenso bei den über 20.000 Kunden im Mittelpunkt des Handelns. Hier finden digitale, vernetzte Systeme und Automatisierungstechnologien schon seit vielen Jahren Einsatz. „Ganz nach dem Motto „Hand in Hand zum Erfolg!“ lernen wir von und mit unseren Kunden. Daraus entwickeln wir zukunftsorientiere Lösungen und machen bestehende Systeme noch besser, noch effizienter.“, so Reuss. Durch die enge Zusammenarbeit mit Forschung und Industrie kennt die Würth Industrie Service die Herausforderungen produzierender Unternehmen und schafft Innovationen, die den resultierenden Anforderungen von Industrie 4.0 gewachsen sind. Die Innovationskraft der Würth Industrie Service zeigt sich beispielsweise an den entwickelten Versorgungssystemen, die ein Höchstmaß an Automatisierung versprechen. Eine der innovativen Neuentwicklungen ist ungefähr so groß wie ein Smartphone: Mit dem batteriebetriebenen iPLACER® kommt die RFID-Technologie erstmals nicht nur für den Bestellvorgang, sondern auch für die Bestandsverwaltung zum Einsatz. Ausgestattet mit einer Lese- und Sendereinheit lässt sich der iPLACER® überall anbringen – ob in der Produktion, am Arbeitsplatz, in der Montage, in der Logistik oder Intralogistik. Für Kunden bietet sich der Vorteil einer automatisierten Nachschubsteuerung an jedem Ort und damit eine vollständige Transparenz ihrer Verbräuche. Vernetzte und aufeinander abgestimmte Systeme bilden dabei den Ausgangspunkt für Industrie 4.0 im modernen C-Teile-Management. Aufgrund steigender Kundenanforderungen, hoher Innovationsgeschwindigkeiten sowie eines sich stetig verändernden Wettbewerbs-und Marktumfeldes setzt die Würth Industrie Service verstärkt auf Innovationskooperationen und -netzwerke, um durch die Zusammenarbeit mit kompetenten Partnern ihre Innovationsfähigkeit zu stärken, die eigenen Kompetenzen zu erweitern sowie neue Marktsegmente zu erschließen.

Von der Innovationsstrategie der Würth Industrie Service überzeugt, kürt compamedia das Unternehmen mit der Auszeichnung als TOP-Innovator 2021. Am 26. November gibt es noch einmal einen Anlass zum Feiern: Dann kommen alle Preisträger des aktuellen TOP 100-Jahrgangs zusammen, um auf dem 7. Deutschen Mittelstands-Summit in Ludwigsburg die Glückwünsche von Ranga Yogeshwar entgegenzunehmen. Der Wissenschaftsjournalist begleitet seit zehn Jahren den Innovationswettbewerb als Mentor.