Warenursprung bei der Würth Industrie Service

Unternehmen, die sowohl Waren als auch Dienstleistungen exportieren, sind gesetzlich dazu verpflichtet, sich mit dem Ursprung der Ware anhand der einschlägigen Präferenzenregelung auseinanderzusetzen. Als Warenursprung bezeichnet man das Land, in dem ein Produkt vollständig gewonnen oder hergestellt wurde. Dabei ist jedoch unbedingt zu beachten, dass das Produktionsland eines Lieferanten nicht zwangsweise mit dem Ursprungsland der Produkte gleichzusetzen ist, da durch „Multiple Sourcing" Vormaterialien aus anderen Ländern beschafft werden und diese die Ursprungseigenschaft der Artikel beeinflussen können.

Insbesondere im internationalen Handel hat die Bestimmung des Ursprungs einer Ware eine erhebliche Bedeutung. Vom Warenursprung ist unter anderem die Erhebung von Strafzöllen bzw. Zollpräferenzen oder die Anwendung handelspolitischer Maßnahmen abhängig. Vor allem Freihandelsabkommen bekräftigen die Wichtigkeit für eine korrekte, transparente und kontinuierliche Ursprungsverwaltung. Entsprechend legen vor allem global agierende Kunden innerhalb der Europäischen Union großen Wert auf einen
bindenden Ursprungsnachweis, um die eigene Ware korrekt deklarieren und Zollvorteile geltend machen zu können.

Auch die Gesellschaften der Würth Industrie Service agieren mittels geringer Einfuhrzölle attraktiv in Richtung Endkunde. Der Konzern profitiert durch die eigenständige
Belieferung der Auslandsgesellschaften und Direktkunden im Ausland.

 

Ihre Vorteile

  • Völlige Transparenz in der Lieferkette
    Mit der Handhabung eines chargenbezogenen Warenursprungs stellen wir eine Rückverfolgung auf den Wareneingang und den jeweiligen Lieferanten sicher – und das zu jedem Zeitpunkt. Profitieren Sie von einem Höchstmaß an Transparenz in ihrer Lieferkette.
  • Warenursprungscontrolling
    Ein eigens dafür aufgestelltes Team von Spezialisten kümmert sich um die Einholung bedeutender Ursprungsnachweise, ganz gleich ob Ursprungszeugnisse, Einzel- oder Langzeitlieferantenerklärungen: Ein Lieferant gilt nur dann als vertrauenswürdig, sofern dieser den Ursprung seiner Ware explizit nachweisen kann. Mit dem Grundsatz, Waren ohne Ursprung proaktiv zu vermeiden, sind die Ziele klar definiert.
  • Offshore Outsourcing
    Über 20.000 Positionen, die als EU-Ware deklariert sind, erzeugen einen enormen Verwaltungsaufwand. Um dennoch eine lückenlose Bereitstellung aller Stammdaten sicherstellen zu können, arbeiten wir Hand in Hand mit kompetenten Kolleginnen und Kollegen aus Indien.
  • Bilinguale Ansprechpartner
    Mit der Flexibilisierung unserer bilingualen Ansprechpartner schaffen wir ein Netzwerk, das international an Bedeutung gewinnt.
  • Fachliche Kompetenz
    Ob in E-Learnings, Seminaren, Tagungen oder Workshops: Fachliche als auch persönliche Weiterbildungsangebote haben im Unternehmen stets höchste Priorität. Um der Thematik „Warenursprung" gezielt Bedeutung beizumessen, fokussieren wir in sowohl internen als auch externen Schulungen einen dauerhaften Austausch aller Beteiligten.
  • Wissensaustausch auf allen Ebenen
    Der Bereich Warenursprung und Präferenzen bedingt regelmäßige Abstimmungen mit dem Zoll sowie der Industrie- und Handelskammer (IHK).
  • Professionelle Beratung
    Als Würth Industrie Service sehen wir uns in der Rolle als kompetenter Berater. Insbesondere in Sachen Handling erfolgreicher Ursprungsverwaltung ermöglichen wir eine fachspezifische Wissensvermittlung. Wir schaffen Transparenz, indem wir Einblicke in unsere Prozesse und Abläufe gewähren.

 

Hinweis: Informationen rund um Warenursprünge und Präferenzen sind auf der Website des Zolls abrufbar. Erfahren Sie mehr zur Zollabwicklung!

 

Kontakt

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Wir sind für Sie da!
Kontaktieren Sie uns unter T +49 7931 91-1507 oder per E-Mail unter Johannes.Schmitt@wuerth-industrie.com.