Atemschutz für jeden Einsatz

Atemschutzprodukte

Gemäß BGR 190 muss jeder Arbeitgeber Atemschutz zur Verfügung stellen, wenn seine Beschäftigten gesundheitsschädlichen (giftigen, ätzenden, reizenden) Gasen, Dämpfen, Nebeln oder Stäuben ausgesetzt sein können.

Gefährdungsanalyse:

Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet alle Unternehmen, eine Gefährdungsbeurteilung aller Arbeitsplätze durchzuführen. Mit der Analyse der Gefahren soll die Grundlage für die Auswahl des richtigen Atemschutzes geschaffen werden. Dabei hat der Unternehmer folgende Punkte zu überprüfen: Art und Umfang des Risikos, Risiko-Dauer, Risiko-Wahrscheinlichkeit für den Arbeitnehmer.

Bei der Risiko-Analyse ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Schadstoffe zu erfassen und die Konzentrationen zu ermitteln. Die Erfassung der Konzentrationen erfolgt über den Arbeitsplatzgrenzwert (AGW).

Definition AGW-Wert:

Der Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) ist die zeitlich gewichtete durchschnittliche Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz, bei der eine akute oder chronische Schädigung der Gesundheit der Beschäftigten nicht zu erwarten ist. Bei der Festlegung wird von einer in der Regel achtstündigen Exposition an fünf Tagen in der Woche während der Lebensarbeitszeit ausgegangen. Der Arbeitsplatzgrenzwert wird in mg/m³ und ml/m³ (ppm) angegeben.

Auswahl Atemschutz:

Wenn die Grenzwerte bekannt sind, kann nach erfolgter Gefährdungsanalyse die Auswahl des geeigneten Atemschutzes erfolgen.

Voraussetzungen für den Einsatz:

Die Umgebungsluft muss mindestens 17 Vol.-% Sauerstoff enthalten. Filtergeräte dürfen nicht eingesetzt werden, wenn die Schadstoffe oder ihre Konzentration nicht bekannt sind.

Gebrauchsdauer:

Die Einsatzdauer von Atemschutzfiltern ist abhängig von der Konzentration der Kontaminationen sowie der Art der Tätigkeit, die verrichet wird. Bei starker körperlicher Anstrengung ist der Luftvolumendurchsatz größer und somit auch ein schnellerer Verbrauch zu erwarten. Das Ende der Benutzungsdauer von Gasfiltern ist am Auftreten von Geruch oder Geschmack der jeweiligen Substanzen zu erkennen. Da man sich auf diese Wahrnehmung verlassen muss, dürfen Standard-Filtergeräte nicht gegen Gase, die nicht riech- oder schmeckbar sind, eingesetzt werden (z.B. Kohlenmonoxid). Wenn bei der Benutzung von Partikelfiltern der Atemwiderstand stark zunimmt, dann ist das Filtermaterial gesättigt und es sollte ein neuer Filter eingesetzt werden. Partikelfiltrierende Halbmasken gegen radioaktive Stoffe oder luftgetragene biologische Arbeitsstoffe sind für den einmaligen Gebrauch.

 

 

Atemschutz, Filtertypen
Kontakt
Ansprechpartner C-Produkt-Service

Wir sind für Sie da!

Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch.

Kontaktieren Sie uns unter T +49 7931 91-0 oder
per E-Mail an arbeitsschutz@wuerth-industrie.com arbeitsschutz@wuerth-industrie.com

 

 

Zu unseren Niederlassungen!

Zu unseren internationalen Standorten!