Innovation durch Kooperation

Würth Industrie Service und Fraunhofer lassen Systeme kommunizieren – Digital. Real. Transparent.

Innovationen und Innovationsprozesse in Unternehmen finden in einem Umfeld steigender Kundenanforderungen, hoher Innovationsgeschwindigkeiten sowie eines sich kontinuierlich verändernden Wettbewerbs- und Marktumfeldes statt. Dieser Umstand fordert ein Höchstmaß an strategischem und längerfristigem Handeln.

Als Schlüssel zum Erfolg und somit als einer der Lösungswege zunehmender Komplexitätssteigerung sehen Unternehmen die Schließung von Kooperationen. Auch die Würth Industrie Service nutzt verstärkt Innovationskooperationen und -netzwerke, um durch die Zusammenarbeit kompetenter Partner ihre Innovationsfähigkeit zu stärken, die eigenen Kompetenzen zu erweitern sowie neue Marktsegmente zu erschließen.

Kooperation mit dem Fraunhofer IML: Hand in Hand zum Erfolg!

Bereits seit 2013 leisten wir zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML erfolgreiche Entwicklungsarbeit an intelligenten Zukunftslösungen, die den resultierenden Anforderungen von Industrie 4.0 gewachsen sind. Durch die aktive Zusammenarbeit mit hochqualifizierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sind wir dazu imstande, Technologietrends rund um ein effizientes C-Teile-Management frühzeitig und punktgenau zu realisieren. Somit ist die Würth Industrie Service maßgeblich und langfristig Teil an der Entwicklung der Logistik von morgen.

Stefan Reuss, Geschäftsleitung Digital Solutions und IT der Würth Industrie Service ist überzeugt: „Als junges innovatives Unternehmen profitiert die Würth Industrie Service von der leistungsstarken Fach- und Methodenkompetenz in allen Bereichen. Wir können auf das gesamte Know-how des Fraunhofer-Netzwerks zurückgreifen. Neue Ideen können strukturiert in Lösungskonzepte und darauf basierende praxisorientierte Systeme sowie anwendungsspezifische Produkte überführt werden. Die Kooperation zwischen dem Fraunhofer IML und der Würth Industrie Service bietet dazu die notwendige Flexibilität.“

Digitalisierung als wegweisende Triebfeder im modernen C-Teile-Management

Vernetzte und aufeinander abgestimmte Systeme bilden den Ausgangspunkt für Industrie 4.0 im modernen C-Teile-Management. Es sind Systeme, die gleichzeitig Unmengen von Daten generieren. Dies betrifft auch die digitalisierte Bestellung, Verwaltung und das Handling von Produktions- und Betriebsmitteln. Millionen von Datensätzen fallen pro Monat in einem mittelständischen Industrieunternehmen an. Gleichzeitig wird es immer wichtiger die Wertschöpfungskette und Intralogistikabläufe zu harmonisieren und effizient auszurichten. Erst ein maßgeschneidertes Geschäftsmodell macht aus dem Datenvorrat der Würth Industrie Service einen potenziellen Umsatz-Garanten. Genau hier setzen wir mit der Neukonzeption von rein datenbasierten Geschäftsmodellen im Rahmen der bestehenden Kooperation an und leisten aktiv Entwicklungsarbeit.
 

iDISPLAY

Dem Anspruch „Systeme vernetzen sich – Digital. Real. Transparent.“ wird das iDISPLAY in seiner vollumfänglichen Funktionalität gerecht. Entwicklungsarbeit an der Studie leistet das Unternehmen in Kooperation mit dem Fraunhofer IML. Das Ergebnis des Prototypens: Ein weiterer Meilenstein im C-Teile-Management in Richtung Industrie 4.0. Über das iDISPLAY, einem multifunktionalen Regaletikett, welches autark am Lagerort funktioniert, können produzierende Unternehmen direkt am Lagerort interagieren und verschiedene Prozesse innerhalb ihrer Wertschöpfungskette unmittelbar anstoßen. Es gelingt zum ersten Mal nicht nur ein Austausch von der digitalen in die reale Welt, sondern auch eine Kommunikation von der Wirklichkeit in die Virtualität. Das sorgt für ein Höchstmaß an Daten-und Informationstransparenz!

iDISPLAY
iBin

iBin®: Der erste intelligente Kanban Behälter

iBin® ist ein optisches Bestellsystem, das die gesamte Materialwirtschaft nachhaltig revolutioniert. Zum ersten Mal ist es gelungen, auf Behälterebene eine Füllstands-, Zähl- und Bestellinformation der Artikel per integrierter Kamera über RFID-Technologie automatisiert an das Warenwirtschaftssystem zu übermitteln. Damit ist eine verbrauchsgesteuerte Lieferung von Kleinteilen für den Produktionsbedarf nicht nur Just-in-time möglich, sondern die C-Teile-Versorgung erfolgt per Echtzeit. Der iBin® ist eine gemeinschaftliche Entwicklung der Würth Elektronik ICS GmbH & Co. KG und der Würth Industrie Service und zeigt die Innovationskraft der Gesellschaften der Würth-Gruppe auf einem einzigartig hohen Niveau. Ausgehend von der LogiMAT 2013 wurden im Rahmen der Kooperationsarbeit zahlreiche Weiterentwicklungen sowie innovative Ansätze der Technologie geprüft.

Nahtlose Indoor-Lokalisierung sowie Indoor-Navigation

Um den Einsatzbereich am Lagerort in Zukunft noch effizienter zu gestalten, wird sich die Würth Industrie Service durch die konsequente Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IML auf das Entwickeln innovativer Lösungen in Richtung nahtlose Indoor-Lokalisierung sowie Indoor-Navigation fokussieren. Vordergründig hat die Studie zum Ziel, die Systeme der Würth Industrie Service bei ihren Kunden weltweit vor Ort lokalisieren zu können. Ob Kanban-Systeme, Lagersysteme oder Automatensysteme: Um die Vor-Ort-Betreuung gezielt zu optimieren, vertraut das Unternehmen auf das Know-how des Fraunhofer-Netzwerks.

Indoorlokalisierung bei der Würth Industrie Service

Modernes C-Teile-Management – Der Schlüssel zum Erfolg.
Als Schlüssel zum Erfolg sieht die Würth Industrie Service die Schließung von Kooperationen. Insbesondere die Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IML
schärft das Verständnis innovativer Kompetenzen. Nur so gelingt es im Hinblick des globalen Wettbewerbs, steigenden Kundenanforderungen und hohen Innovationsgeschwindigkeiten, Visionen zeitnah sowie konsequent in die Realität umzusetzen.