Aktuelle Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2

Vorsorge- und Sicherheitsmaßnahmen

In der jüngeren Geschichte ist die aktuelle Situation rund um das Coronavirus SARS-CoV-2 einmalig und führt zu sehr vielen Herausforderungen sowohl im privaten Umfeld, als auch als Unternehmen. Unmittelbar nach dem Bekanntwerden des Ausbruchs des Coronavirus in China, hat die Würth Industrie Service einen mehrstufigen Notfallplan entwickelt, der gemäß den aktuellen Entwicklungen angepasst und aktiviert wird. Seit dem 27. Januar 2020 werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Würth Industrie Service kontinuierlich über die Situation bzgl. des Coronavirus und den damit einhergehenden Präventionsmaßnahmen, wie Handhygiene, Husten- und Niesetikette sowie Nutzung der bereits vorhandenen Desinfektionsstationen informiert und angehalten.

Maßgebliches Ziel ist es, unserer Verpflichtung gegenüber der Gesundheit unserer Mitarbeiter sowie der Belieferung unserer Kunden kontinuierlich und umfänglich gerecht zu werden.

Zur Sicherstellung der Liefer- und Versorgungssicherheit wurden zahlreiche Maßnahmen in Bezug auf unsere Logistik, unsere Bezugsquellen und unsere Full-Service-Betreuung getroffen.

 

So erreichen Sie Ihre Ansprechpartner

AußendienstVertriebsinnendienstNiederlassungenProdukt- und Anwendungsberatung
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Maßnahmen zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit in unserer Logistik
  • Um die Logistikprozesse im europäischen Zentrallager der Würth Industrie Service in Bad Mergentheim stets aufrecht erhalten zu können, sind die Logistikprozesse und die Schichten bei der Würth Industrie Service seit Anfang März 2020 streng getrennt. Durch dieses Vorgehen sind bei einem bestätigten Infektionsfall die geringstmögliche Anzahl an Mitarbeitern von notwendigen Vorkehrungen wie häuslicher Quarantäne betroffen. Betroffene Tätigkeiten können unmittelbar von der Gegenschicht oder der speziell errichteten Ersatzschicht übernommen werden.
  • Die Schichten wurden zeitlich getrennt. Zwischen Beendigung der Früh- und Beginn der Spätschicht wurden 30 Minuten Versatz eingeführt. In dieser Stunde werden alle Kontaktoberflächen desinfiziert.
  • Zusätzlich zum Schichtwechsel werden alle Bereiche 4 mal täglich desinfiziert.
  • Anlieferungen sowie ausgehende Ware werden nicht in direktem Kontakt mit Logistikmitarbeitern, sondern neutral an einem LKW-Brücken-Umschlagplatz abgewickelt.
  • LKW-Fahrer, die Ware abholen und bringen, füllen eine Selbstauskunft zu Risikofaktoren aus.
  • Zur Reduzierung des Infektionsrisikos ist der Zutritt auf das Betriebsgelände maximal limitiert. Nur namentlich angemeldete Personen, die zuvor eine Selbstauskunft ausgefüllt haben, dürfen das Gelände der Würth Industrie Service betreten.
  • Der Zutritt in die Logistikgebäude ist für Nicht-Logistikmitarbeiter nicht gestattet.
  • Die Lieferketten sind in engem Monitoring, sowohl was eingehende Frachten als auch ausgehende Sendungen betrifft. Wir sind in kontinuierlichem Austausch mit den Speditionen, um bei möglichen Transportengpässen umgehend auf Alternativen ausweichen zu können
  • Um im Falle einer Sondersituation in Bad Mergentheim Warenlieferungen zu ermöglichen, wird ein Großteil der Artikel unserer Standardware an unterschiedlichen Standorten eingelagert.
  • Es besteht eine Maskenpflicht für alle Mitarbeitenden am Standort Bad Mergentheim.
Maßnahmen zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit hinsichtlich unserer Bezugsquellen
  • Stand heute gibt es keine Signale für Unterbrechung innerhalb der Lieferkette in der Breite durch unsere Lieferanten.
  • Seitens unseres Einkaufs werden für alle Artikel, bei denen dies möglich ist, Alternativquellen aktiviert, die für diesen Fall bereits im Vorfeld definiert wurden.
  • Sollten Engpässe bei Artikeln ersichtlich werden, nehmen wir Kontakt zu unseren Kunden auf, um eine gemeinsame situationsbezogene Lösung zu erörtern.
  • Unsere Vorgehensweise in der Disposition ist grundsätzlich auf Versorgungssicherheit ausgerichtet. Daher sehen wir für Artikel eine entsprechende durchschnittliche Bevorratung von mehreren Monaten vor.
  • Die Transportketten sind stabil und wir sehen derzeit keine kritischen Situationen.
  • Durch die Feststellung der WHO vom 31. Januar 2020, dass das neuartige Coronavirus (2019-nCoV) eine gesundheitliche Notlage mit internationaler Tragweite („Public Health Emergency of International Concern, PHEIC“) darstellt, ist die aktuelle Situation als Fall Höherer Gewalt (Force Majeur) einzuordnen. Wir beobachten die Situation weiterhin sehr genau und sind soweit möglich in engem Kontakt mit unseren Geschäftspartnern in den betroffenen Regionen, um für den Fall sich dennoch abzeichnender Versorgungsengpässe entsprechend weitere Maßnahmen im Rahmen unserer Möglichkeiten einzuleiten.
Sicherstellung der Lieferfähigkeit bei ansteigenden Produktionszahlen
  • Durch die hohe Anzahl an automatisierten Systemen wie RFID-Kanban und Ausgabeautomaten bei unseren Kunden, erhalten wir unmittelbare Informationen, wo Bedarfe in welchem Umfang entstehen.
  • Hierdurch sind wir in der Lage kurzfristig die Produktionsanläufe durch unsere Verfügbarkeit zu unterstützen.
  • Die Mitarbeiter unserer Kunden können sich dabei voll auf die Kernprozesse konzentrieren, die C-Teile-Versorgung läuft automatisiert im relevanten Umfang an.
  • Sollten wir Sonderbedarfe identifizieren, gehen wir aktiv auf unsere Kunden zu, um Zusatzbefüllungen oder Alternativszenarien zu definieren.
Maßnahmen für die Full-Service-Dienstleistung in der Systembetreuung
  • Bei unseren automatisiert nachbestellenden Systemen wie RFID-Kanban oder Ausgabeautomaten ist die Bedarfsmeldung unabhängig von manuellen Schritten gewährleistet. Wenn Kundenrestriktionen für den Zugang der Systembetreuer bestehen, besprechen wir die alternative Vorgehensweise individuell mit dem Kunden.
  • Alle unsere Systembetreuer sind angewiesen alle notwendigen Schutzmaßnahmen zu beachten und einzuhalten.
  • Sollte eine Full-Service-Betreuung der Systeme in der Produktion unserer Kunden durch Einschränkungen der Kunden oder der öffentlichen Institutionen nicht mehr möglich sein, können wir unmittelbar auf eine Basic-Betreuung schwenken, so dass die Belieferung mit C-Teilen weiterhin gewährleistet ist.
  • Kunden, die nicht-automatisierte Systeme der Würth Industrie Service im Einsatz haben und die Bedarfsmeldung aktuell nicht wie gewöhnlich durch den Systembetreuer erfolgen kann, können die Bedarfe kurzfristig mithilfe einer App selbstständig melden und damit die C-Teile-Versorgung sicherstellen.
Maßnahmen in der Verwaltung
  • Um das Infektionsrisiko der Mitarbeiter zu verringern, sind Ende Februar 2020 umfangreiche Reiseeinschränkungen für alle Mitarbeiter in Kraft getreten. Zudem wird von Besuchen auf dem Gelände sowie größeren Veranstaltungen abgesehen.
  • Für die Nutzung des Betriebsrestaurants wurde eine Zeiteinteilung definiert, so dass sich möglichst wenige Mitarbeiter gleichzeitig im Betriebsrestaurant aufhalten. Dies auch getrennt nach Funktionsbereichen.
  • Seit 24. Februar 2020 werden alle Bereiche der Verwaltung min. 2 mal täglich desinfiziert.
  • Aktuell arbeiten 95% der Verwaltungsmitarbeiter aus dem Home Office.
Messen und Veranstaltungen

Viele Veranstaltungen und Messen, die wir in den letzten Wochen und Monaten für Sie geplant haben, konnten aufgrund des Coronavirus leider nicht stattfinden. Um Ihnen weiterhin die Möglichkeit zu geben, unsere Produkte und Systeme kennenzulernen, haben wir einige Webinare entwickelt. Des Weiteren sind wir sehr zuversichtlich, dass wir Sie unter Einbehaltung der Hygienerichtlinien, wieder bald zu Veranstaltungen und Seminaren bei uns vor Ort begrüßen können.

Als einer der größten Arbeitgeber unserer Region ist ein wesentlicher Bestandteil unseres unternehmerischen Handelns der sozialen Verpflichtung gegenüber der Allgemeinheit gerecht zu werden. Daher unterstützen wir soziale und medizinische Einrichtungen sowie die öffentlichen Organe mit lebenswichtiger Schutzausstattung wie Masken, Schutzbrillen, etc. Vielen Dank an dieser Stelle für Ihr Verständnis, wenn dadurch Einzelbestellungen unserer Kunden ggf. verzögert bedient werden!

Informationen zum angepassten Bewerbungsverfahren in Zeiten von Corona finden Sie auf unserer Karriereseite unter Aktuelles Bewerbungsverfahren.