Aktuelle Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2

Vorsorge- und Sicherheitsmaßnahmen

Unmittelbar nach dem Bekanntwerden des Ausbruchs des Coronavirus in China, hat die Würth Industrie Service einen mehrstufigen Notfallplan entwickelt, der gemäß den aktuellen Entwicklungen angepasst und aktiviert wird.

Maßgebliches Ziel der getroffenen Maßnahmen ist es, unserer Verpflichtung gegenüber der Gesundheit unserer Mitarbeiter sowie der Belieferung unserer Kunden kontinuierlich und umfänglich gerecht zu werden.

 

Maßnahmen zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit in unserer Logistik
  • Um die Logistikprozesse im europäischen Zentrallager der Würth Industrie Service in Bad Mergentheim stets aufrecht erhalten zu können, sind die Logistikprozesse und die Schichten bei der Würth Industrie Service seit Anfang März streng getrennt. Durch dieses Vorgehen sind bei einem bestätigten Infektionsfall die geringstmögliche Anzahl an Mitarbeitern von notwendigen Vorkehrungen wie häuslicher Quarantäne betroffen. Betroffene Tätigkeiten können unmittelbar von der Gegenschicht oder der speziell errichteten Ersatzschicht übernommen werden.
  • Zur Reduzierung des Infektionsrisikos ist der Zutritt auf das Betriebsgelände maximal limitiert. Nur namentlich angemeldete Personen, die zuvor eine Selbstauskunft ausgefüllt haben, dürfen das Gelände der Würth Industrie Service betreten. Der Zutritt zu Logistikgebäuden ist ausschließlich den Logistikmitarbeitern gestattet. Anlieferungen sowie ausgehende Ware werden nicht in direktem Kontakt mit Logistikmitarbeitern, sondern neutral an einem LKW-Brücken-Umschlagplatz abgewickelt. Zudem werden alle Logistikbereiche mehrmals täglich desinfiziert und die Mitarbeiter sind angehalten eine gute Handhygiene sowie Husten- und Nies-Etikette einzuhalten.
  • Um im Falle einer Sondersituation in Bad Mergentheim Warenlieferungen zu ermöglichen, wurde ein Großteil der Artikel unserer Standardware an unterschiedlichen Standorten eingelagert.
  • Zudem befinden sich Warensendungen aus Risikogebieten, die weniger als 9 Tage im Transit waren, für 7 Tage in einem Quarantäne-Lager.
Maßnahmen zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit hinsichtlich unserer Bezugsquellen
  • Stand heute gibt es noch keine Unterbrechung in der Lieferkette in der Breite durch unsere Lieferanten.
  • Die Meldung vom Sonntag, 22. März hinsichtlich der Schließung aller italienischen, für die Würth Industrie Service hinsichtlich der Lieferkette relevanter, Produktionsbetriebe, wird sich auch auf uns auswirken. Seitens unseres Einkaufs werden unmittelbar für alle Artikel, bei denen dies möglich ist, Alternativquellen aktiviert, die für diesen Fall bereits definiert wurden.
  • Sollten bei Artikeln Engpässe ersichtlich werden, nehmen wir Kontakt zu unseren Kunden auf, um eine gemeinsame situationsbezogene Lösung zu erörtern.
  • Die Importquote der Würth Industrie Service aus China und Süd-Korea bewegt sich im niedrigen einstelligen Prozentbereich des gesamten Einkaufsvolumens. Für Fernost-Ware sehen wir stets eine durchschnittliche Bevorratung von mehreren Monaten vor. Zudem bestehen für alle Standardteile aus diesen Regionen alternative Lieferquellen.
  • Die Transportketten sind weiterhin stabil und wir stehen in stetigem Kontakt mit unseren Transportdienstleistern. Durch Grenzschließungen und die damit einhergehenden Kontrollen kommt es zu Zeitverzögerungen. Die Lieferungen befinden sich in einem kontinuierlichen Monitoring.
  • Alle potenziell betroffenen Lieferanten sind in ein enges Monitoring aufgenommen. Jede Bestellung und Lieferung wird in direkter Kommunikation mit den Lieferanten beobachtet. Zum jetzigen Zeitpunkt liegen uns keine Erkenntnisse vor, die auf eine unsichere Versorgungslage in der Breite schließen lassen.
  • Durch die Feststellung der WHO vom 31. Januar 2020, dass das neuartige Coronavirus (2019-nCoV) eine gesundheitliche Notlage mit internationaler Tragweite („Public Health Emergency of International Concern, PHEIC“) darstellt, ist die aktuelle Situation als Fall Höherer Gewalt (Force Majeur) einzuordnen. Wir beobachten die Situation weiterhin sehr genau und sind soweit möglich in engem Kontakt mit unseren Geschäftspartnern in den betroffenen Regionen, um für den Fall sich dennoch abzeichnender Versorgungsengpässe entsprechend weitere Maßnahmen im Rahmen unserer Möglichkeiten einzuleiten.
Maßnahmen für die Full-Service-Dienstleistung in der Systembetreuung
  • Bei unseren automatisiert nachbestellenden Systemen wie RFID-Kanban oder Ausgabeautomaten ist die Bedarfsmeldung unabhängig von manuellen Schritten gewährleistet. Wenn Kundenrestriktionen für den Zugang der Systembetreuer bestehen, besprechen wir die alternative Vorgehensweise individuell mit dem Kunden. Eine Full-Service-Betreuung, kann beispielsweise unmittelbar zu einer Basic-Betreuung umgeschwenkt werden, sodass eine C-Teile-Belieferung gewährleistet ist.
  • Kunden, die nicht-automatisierte Systeme der Würth Industrie Service im Einsatz haben und die Bedarfsmeldung aktuell nicht wie gewöhnlich durch den Systembetreuer erfolgen kann, können die Bedarfe kurzfristig mithilfe einer App selbstständig melden und damit die C-Teile-Versorgung sicherstellen.
Maßnahmen in der Verwaltung

Seit dem 27. Januar werden die Mitarbeiter der Würth Industrie Service kontinuierlich über die Situation bzgl. des Coronavirus und den damit einhergehenden Präventionsmaßnahmen informiert. Um das Infektionsrisiko der Mitarbeiter zu verringern, sind Ende Februar umfangreiche Reiseeinschränkungen für alle Mitarbeiter in Kraft getreten. Zudem wurde von Besuchen auf dem Gelände sowie größeren Veranstaltungen abgesehen. Seit 09. März arbeiten über 90 Prozent der Verwaltungsmitarbeiter im Homeoffice.

Als einer der größten Arbeitgeber unserer Region ist ein wesentlicher Bestandteil unseres unternehmerischen Handelns der sozialen Verpflichtung gegenüber in der Allgemeinheit gerecht zu werden. Daher unterstützen wir soziale und medizinische Einrichtungen sowie die öffentlichen Organe mit lebenswichtiger Schutzausstattung wie Masken, Schutzbrillen, etc. Vielen Dank an dieser Stelle für Ihr Verständnis, wenn dadurch Einzelbestellungen unserer Kunden ggf. verzögert bedient werden!

 

So erreichen Sie Ihre Ansprechpartner

AußendienstVertriebsinnendienstNiederlassungenProdukt- und Anwendungsberatung
telefonisch und persönlich erreichbaruneingeschränkt erreichbar regulär geöffnetuneingeschränkt erreichbar