Risiko einer Wasserstoffversprödung

Risiken der Wasserstoffversprödung

Unter Wasserstoffversprödung versteht man bei hochfesten Schrauben der Festigkeitsklassen 10.9 und 12.9 eine Werkstoffveränderung durch das Eindringen von atomarem Wasserstoff, der zu spröden Brüchen unter Zugbelastung durch die Montagebeanspruchung oder die Belastung im Betrieb führen kann. Gemäß der DIN EN ISO 4042, die die galvanische Oberflächenbehandlung von Verbindungselementen beschreibt, besteht für alle Schrauben mit Härtewerten größer als 320 HV potentiell die Gefahr einer Wasserstoffversprödung. Auch andere Bauteile, die Härtewerte größer als 320 HV haben, weisen ein Risiko für Wasserstoffversprödung auf, selbst wenn diese Härtewerte nur lokal auftreten.

Wasserstoffversprödung

Aus dieser Betrachtung leiten sich für Schraubenhersteller Maßnahmen bei den Herstellprozessen insbesondere von galvanisch beschichteten Schrauben ab, die das Risiko von wasserstoffverursachten Sprödbrüchen vermindern. Die Umsetzung dieser Maßnahmen ist Grundlage einer Freigabe als Lieferant für Schrauben der Festigkeitsklassen 10.9 und 12.9.

Selbst bei Beachtung aller dem Stand der Technik entsprechenden Maßnahmen zur Verminderung des Risikos einer Wasserstoffversprödung kann eine vollständige Beseitigung dieses Risikos nicht garantiert werden, insbesondere da auch Einflüsse aus den Betriebsbedingungen des Anwendungsfalles eine Rolle spielen, wie beispielsweise Korrosion.

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