Ringsicherungsscheiben

Mit den Ringsicherungsscheiben bieten wir ein qualitativ hochwertiges Sicherungssystem für anspruchsvolle Schraubenverbindungen an, das auch bei extremen Vibrationen oder dynamischen Belastungen eine verlässliche Losdrehsicherung bietet und Ihnen somit ein Maximum an Sicherheit gewährleistet! Ein wichtiger Unterschied der Keilsicherungsscheiben zu anderen bereits erhältlichen Systemen ist die Sicherung der Schraubverbindung durch Vorspannkraft anstatt durch Reibung.

Dabei verlassen wir uns nicht nur auf anspruchsvolle Qualitätskontrollen, sondern unterziehen die Produkte auch externen und objektiven Qualitätsuntersuchungen nach vorgeschriebenen Prüfverfahren.

Die Ringsicherungsscheiben besitzen auf den Außenseiten Radialrippen und auf den Innenseiten Keilflächen. Die bereits paarweise verklebten Scheiben werden unter den Schraubenkopf und/oder die Mutter gelegt. Beim Anziehen der Schraube prägen sich die Radialrippen in die jeweilige Gegenauflage, so dass bei Beanspruchung nur noch zwischen den innenliegenden Keilflächen Bewegungsmöglichkeiten bestehen. Dadurch kommt es zu einer erhöhten Klemmkraft.

Ringsicherungsscheiben bieten eine hochwertige und anwenderfreundliche Sicherung für anspruchsvolle Schraubverbindungen – insbesondere bei Mehrfachanwendung. Das Ringsicherungssystem gewährleistet eine dauerhafte Fixierung und Lagerichtigkeit der beiden Scheibenhälften. Somit ist jederzeit auch für fachfremde Anwender eine einfache, sichere und schnelle Installation des Schraubensicherungssystems gegeben.

Aufbau des Ringsicherungssystem

Die Ringsicherungsscheiben werden bereits vormontiert geliefert. Das Ringsicherungssystem besteht aus einem Polyamid-Ring (PA) und einer Keilsicherungsscheiben. Während die Keilsicherungsscheiben in bewährter Form die Schraubverbindung sichern, hält der Ring die beiden Einzelscheiben dauerhaft lagerichtig zusammen.

Vorteile:

  • Einfache Montage und Demontage (Ringsicherungssystem wird vormontiert geliefert)
  • Geprüftes System zur Schraubensicherung (Losdrehsicherung), bei hoher als auch niedriger Vorspannung
  • Besonders für dynamische Belastungen - auch bei Einsatz von Schmiermitteln
  • Mehrfach wiederverwendbar, ohne Verlust von Qualität
  • Anwendung auch bei hochfesten Schrauben 8.8, 10.9 und 12.9 und den dazugehörigen Muttern möglich
  • In Stahl oder Edelstahl verfügbar (andere Werkstoffe sind auf Anfrage erhältlich)
  • Mit schmaler und breiter Auflagefläche
  • Keine Gefahr der falschen Montage bei Mehrfachanwendung aufgrund des Ringsicherungssystems

 

 

Werkstoffe und technische Eigenschaften:

  • Ausführung Stahl, durchgehärtet, 485 ± 25 HV0.3
  • Oberfläche Zinklamellenbeschichtung Delta-Protekt KL 100 + Gleitbeschichtung VH302*
  • Korrosionsbeständigkeit: 600 Stunden ohne Fe–Korrosion, Salzsprühnebeltest nach ISO 9227
  • Ausführung Edelstahl A4, 1.4404, Oberflächengehärtet, 520 HV0.05
  • Sonderwerkstoffe: Inconel 718 oder 254SMO (1.4547) auf Anfrage möglich

Sicherungsart

Die Ringsicherungsscheiben gehören zu der Familie der Losdrehsicherungen.

Wichtige Eigenschaften:

  • die Verbindung löst sich nicht
  • die Vorspannkraft bleibt erhalten
  • das Befestigungselement bleibt in der Ausgangsposition
  • die Verbindung bleibt "stabil"

Anmerkung

  • Um die Funktion einer Losdrehsicherung sicherzustellen, muss die Härte des Gegenmaterials geringer sein, als die der Scheibe.
  • Keine Sicherungswirkung bei einer zusätzlichen Verwendung von Unterlegscheiben.

Das Funktionsprinzip:

  • Härtedifferenz
    Oberflächenhärte der Sicherungsscheibe ist im Vergleich zu handelsüblichen Schrauben (Festigkeitsklasse 8.8, 10.9, 12.9) höher.
    - Härte Stahl (durchgehärtet) 485 ± 25 HV0.3
    - Härte Edelstahl (oberflächengehärtet) > 520 HV0.05
    Die Radialrippen an den Außenseiten prägen sich in das Gegenmaterial ein.
    Es entsteht eine formschlüssige Vebindung beim Anziehen der Schraubverbindung.
  • Winkeldifferenz α > β
    Das Sicherungsprinzip beruht auf dem, an den Keilflächen vorliegendenm Winkel a. Für den Fall, dass sich die Schraube selbstständig losdreht, kommt es zu einer Selbsthemmung aufgrund der Keilwirkung (α > β).
    Der Winkel an den Keilflächen ist an den Steigungswinkel der Schraube (ISO Regelgewinde und UNC Gewinde) in der entsprechenden Nenngröße angepasst.
  • Reibungsdifferenz μo > μi
    Die Keilabschnitte an den Trennflächen der beiden Scheibenhälften weisen einen erheblich geringeren Reibungskoeffizienten ûi auf als die verzahnte Außenseite ûo der Scheiben.
    Eine Losdrehbewegung (verursacht durch dynamische Belastungen) führt aufgrund der oben genannten Eigenschaft immer zur Bewegung zwischen den beiden Scheibenhälften und nicht zwischen Scheibe und Gegenmaterial oder Scheibe und Mutter.
  • Vorspannungsdifferenz Fdyn > Fstat
    Eine durch Losdrehbewegung verursachte Dickenausdehnung der Keilsicherungsscheibe führt zur Längung der Schraube.
    Dies führt zur Erhöhung der Vorspannung, es entsteht eine Selbstsicherung der Schraubverbindung.
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