Korrosionsarten mit zusätzlicher mechanischer Beanspruchung

Schraubverbindungen stehen gewöhnlich unter mechanischer Beanspruchung wie Zug-, Druck-, oder Eigenspannung sowie einer Vorspannkraft. Unter diesen Bedingungen entstehen bevorzugt zwei Korrosionsarten, die folgend erläutert werden.

Spannungskorrosion

Unter Spannungskorrosion ist die Bildung von dünnen Rissen zu verstehen, die bis in die Tiefe eines Werkstoffes reichen können. Sie tritt bei mechanisch beanspruchten Bauteilen auf, welche sich gleichzeitig in einer korrosiven Umgebung befinden. Diese Werkstoffe unterliegen einer äußeren Spannung, zum Beispiel Zug-, Biege-, oder einer Eigenspannung, hervorgerufen durch zum Beispiel Schweißen oder Kaltverformung. Diese Art der Kor-rosion ist sehr gefährlich, da das Bauteil durch Brechen vollständig versagen könnte. Besonders anfällig sind austenitische Stähle in einer Chloridumgebung bei Temperaturen zwischen von 50°C bis 60°C.

Schwingungskorrosion

Die Schwingungskorrosion erfolgt bei Bauteilen, welche unter mechanischer Wechselbeanspruchung stehen, wie zum Beispiel Achsen, Wellen oder Federn und sich gleichzeitig in einer korrosiven Umgebung befinden. Die Auswirkungen sind, wie bei der Spannungskorrosion, tiefe Risse, die letztendlich zu einem Bruch eines Bauteils führen können.

Risskorrosion
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