Gehörschutz gehört getragen!

Lärmschwerhörigkeit ist eine der häufigsten Berufskrankheiten und verursacht jährlich Kosten in Millionenhöhe. Der gezielte Einsatz geeigneter Gehörschutzprodukte bewahrt das Gehör vor Schädigung.

Gesetzliche Grundlage:

Gemäß der EU-Richtlinie ""Lärm"" muss der Unternehmer bei Beurteilungspegeln ab 80 dB (A) geeignete Gehörschutzmittel zur Verfügung stellen. Die Mitarbeiter haben den zur Verfügung gestellten Gehörschutz zu verwenden. Bereiche ab 85dB (A) sind als Lärmbereiche zu kennzeichnen. Das Tragen von Gehörschutz ist in diesen Bereichen Pflicht.

Maximale wöchentliche Lärmbelastung während Arbeit und Freizeit

  • Bis 20 dB (A): Hörschwelle
  • 20 - 50 dB (A): Angenehm
  • 50 -75 dB (A): Ungefärhlich
  • 80 dB (A): Unterer Auslösewert für 8-Stunden-Arbeitstag
  • 85 dB (A): Oberer Auslösewert für 8-Stunden-Arbeitstag. Gehörschutz muss getragen werden! Arbeitsbereiche müssen als Lärmbereiche gekennzeichnet werden
  • Ab 100 dB (A): Extrem laut! Kurze Aufenthalte können zu Hörschädigungen und Ohrklingeln führen
  • Ab 160 dB (A): Sofortige physische Schädigungen
Gehörschutz, Ohrstöpsel, Otoplastiken

Konsequent getragener Gehörschutz kann lärmbedingte Schädigungen des Gehörs verhindern. Gehörschutz muss während der gesamten Zeit der Lärmbelästigung getragen werden. Ein Anstieg des Lärms um 3dB bedeutet eine Verdopplung der Lärmenergie.

Beispiel: 20 Stunden Arbeit bei einem Lärmpegel von 88 dB (A) ergeben dieselbe schädliche Wirkung wie 10 Stunden Arbeit bei einem Lärmpegel von 91 dB (A)!

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