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Feuerwerk begleitete die feierliche Eröffnung des Reinhold Würth Hauses

Umbenennung der Straße "Ketterberg" in "Reinhold-Würth-Straße"

Übergabe Straßenschild

Bad Mergentheim / Main-Tauber-Kreis. Über 80 Gäste aus Politik und Wirtschaft nahmen gestern an der feierlichen Einweihung des Reinhold Würth Hauses in Bad Mergentheim teil. Unter Ihnen Prof. Dr. h. c. Reinhold Würth, Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrates der Würth-Gruppe mit seiner Frau Carmen, Dr. Lothar Barth, Oberbürgermeister der Stadt Bad Mergentheim und Reinhard Frank, Landrat des Main-Tauber-Kreises.

Festredner Wolfgang Rampmaier, Mitglied der Führungskonferenz der Würth-Gruppe, begrüßte die geladenen Gäste in einem "neuen Haus, mit trotzdem langer Tradition" das sich "den Charme des Jugendstils" erhalten hat. Sein Besonderer Dank galt der Stadt Bad Mergentheim und seinem Stadtrat für die Genehmigung des Wiederaufbaus an so exponierter Stelle sowie der Bevölkerung von Bad Mergentheim, die mit "sehr viel Interesse und Wohlwollen die Baumaßnahmen verfolgt und nicht mit Zustimmung und Beifall gespart hat". Von Beginn an sei es das Ziel der Würth Industrie Service gewesen, der Raumschaft die Bestätigung zu geben, mit der Würth Industrie Service einen "leistungsfähigen Partner" in die Region geholt zu haben. Das Unternehmen wolle nicht nur als Unternehmen auf dem Drillberg präsent sein, sondern mit dem Reinhold Würth Haus dokumentieren können, dass es sich inzwischen gerne als fester Bestandteil der Stadt und seines Umlandes sieht.

Professor Würth im Gespräch

Oberbürgermeister Dr. Lothar Barth ließ noch einmal die Geschichte des historischen Gebäudes Revue passieren. Die Gäste erfuhren unter anderem welche bekannten Persönlichkeiten einst im Café Waldeck eingekehrt sind, unter Ihnen der Reichskanzler Friedrich Ebert, Reichspräsident Paul von Hindenburg und Schauspielerin Adele Sandrock. Mit der Wiederbelebung des ehemaligen Cafés Waldeck zum Reinhold Würth Haus hätte Professor Würth "die Herzen der Bad Mergentheimer Bürger erobert", da mit diesem Haus "so viele Emotionen und schöne Erinnerungen der Bad Mergentheimer verbunden sind". Zum Ausdruck seines Dankes überreichte Dr. Lothar Barth im Namen der Stadt an Prof. Dr. h. c. Würth als Einweihungsgeschenk ein Straßenschild zur "Reinhold-Würth-Straße", nach der die Straße zum Ketterberg 4 seit gestern benannt ist.

Erfreut über dieses Geschenk der Stadt Bad Mergentheim ergriff auch Prof. Würth das Wort. Er erklärte einmal mehr, dass man in der Würth-Gruppe nicht nur "tunnelblickartig auf Umsatz und Wachstum ausgerichtet" sei. Bei 54.900 Mitarbeitern seien die vielen verschiedenen Menschen mit ihren verschiedensten Motivationen wichtigste Triebfeder des Unternehmens. "Diese Menschen sollen nicht nur ihre Arbeit ableisten, sie sollen sich wohl fühlen", betonte Prof. Würth. Aus diesem Grund trage auch ein Konferenz- und Veranstaltungszentrum wie das Reinhold Würth Haus zu einer positiven Einstellung und besseren Kommunikation bei. Er hoffe, dass in den kommenden Jahren "viele freundliche, interessante Gespräche" in den neuen Räumen geführt werden können.

Abschließend läutete ein Feuerwerk ein neues Kapitel in der Geschichte des ehemaligen Cafés Waldeck ein, das nun als Reinhold Würth Haus Konferenz-, Veranstaltungs- und Begegnungsstätte der Würth Industrie Service den Balkon Bad Mergentheims schmückt.



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