Auszubildende der Firma Würth Industrie Service Bad Mergentheim engagieren sich zusammen mit dem Verein "Sprungbrett"
für junge Behinderte.
SIT
Rainer Bürkert, Geschäftsführer der Firma Würth Industrie Service GmbH & Co. KG, Dr. Sabine Kaplirz zu Suliwicz, Vorsitzende
des Vereins Sprungbrett, Werkstufenschüler und Lehrkräfte der Schule im Taubertal, Schule für Geistigbehinderte in
Unterbalbach, trafen sich zur Übergabe eines Lernkoffers für Arbeitsicherheit, der speziell von der Beschützenden Werkstätte,
Heilbronn, entwickelt wurde.
Dieser Lernkoffer ist ein geeignetes Instrument, die Schüler der Abschlussstufe auf die Sicherheit im Berufsleben vorzubereiten.
Der Lernkoffer beinhaltet Folien über Verbots- und Warnzeichen sowie Hilfs- und Rettungszeichen und auch Spiele, unter
anderem Puzzle, Memory, um den Schülern spielerisch die Möglichkeit zu geben, die Symbole und ihre Bedeutungen
zu erlernen und zu trainieren. Dies soll dazu dienen, am späteren Arbeitsplatz Unfälle zu vermeiden.
Die Auszubildenden der Firma Würth Industrie Service haben sich am "Tag der offenen Tür", im Juli in Bad Mergentheim,
im Zelt "Zukunft - Bildung" am Cocktail-Stand für diesen guten Zwecke engagiert. Sie erzielten Einnahmen in
Höhe von 400 Euro, die dem Verein Sprungbrett übergeben wurden, in dem das Unternehmen aktives Mitglied ist.
Der Verein hat die Integration von jungen Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt und deren Teilhabe am gesellschaftlichen
Leben zum Ziel. Er unterstützt u.a. die Durchführung von Praktika in Betrieben sowie das Training zur Nutzung
öffentlicher Verkehrsmittel. Ziel des Vereins ist es auch, behinderte jugendliche Menschen an eine möglichst
selbstständige Lebensführung heranzuführen.