Würth Logo Würth Industrie Service GmbH & Co. KG Würth Industrie Service GmbH & Co. KGÜber das Unternehmen WürthOnline Bestell- und Katalog-SystemProdukteC-Teile-ManagementService

Banner



"Visionen setzen ungeahnte Kräfte frei"

Handelskonzern Würth will seinen Weltmarktanteil in der Montagetechnik kräftig ausbauen

22. Januar 2001.

Künzelsau/Hohenlohekreis. Dass er Visionen und Mut zur Verantwortung hat zeigt sein Lebenswerk: Innerhalb von vier Jahrzehnten hat Reinhold Würth die schwäbische Schraubenhandlung, die er 1954 über Nacht als 19-jähriger vom plötzlich verstorbenen Vater übernommen hatte, zum weltweit führenden Konzern für Befestigungs- und Montagetechnik hochgeschraubt. Würth, das ist heute ein Weltkonzern mit über 36.000 Beschäftigten in 76 Ländern. "Visionen setzen ungeahnte Kräfte frei und sind für den langfristigen Geschäftserfolg von entscheidender Bedeutung", sagt der Vorsitzende des Beirats der Würth-Gruppe. Mit einer "Punktlandung" von zehn Milliarden DM Umsatz im zurückliegenden Geschäftsjahr bestätigte er seine "Vision 2000" und bewies wieder einmal eindrucksvoll seine unternehmerische Strategie und Weitsicht.

Der Höhenflug des Unternehmens begann 1955 mit einer Umsatzsteigerung von 21 Prozent auf 176.000 DM. Fortan war es sein erklärter Ehrgeiz, jährlich zweistellige Umsatzzuwächse zu erwirtschaften. Visionen für die Zukunft werden entwickelt. Bereits 1978, die Firma erzielte damals einen Umsatz von 330 Millionen DM, prognostizierte der Firmenchef für das Jahr 1985 einen Umsatz von einer Milliarde DM. Und er behielt recht. Im Jahr 1987, die Umsatzmarke stand noch bei 1,34 Milliarden DM, gab er dann vor seinen Mitarbeitern die "Vision 2000" aus: Im Geschäftsjahr 2000 sollte das Unternehmen bei einer Mitarbeiterzahl von 30.000 weltweit einen Umsatz von zehn Millarden DM erwirtschaften. Nicht wenige haben dieses Vorhaben belächelt. Heute jedoch ist auch diese Vision Realität. Und als Dankeschön beschenkt der Chef alle 36.000 Mitarbeiter der Würth-Gruppe mit einer Uhr.

Nur ein einziges Mal in der 56-jährigen Firmengeschichte - das war 1975 - musste das Unternehmen einen Umsatzrückgang hinnehmen. In schlechter Erinnerung bleibt dem Firmenchef auch das Jahr 1966: Deutschland wird von der ersten schweren Rezession nach dem Kriege erschüttert. In der Automobilbranche kommt es zu Entlassungen und Betriebsstillegungen. Doch statt über die schlechte Wirtschaftslage zu klagen, verbreitet er Optimismus und eröffnet seinen Verkäufern, dass er beabsichtigt, bis zum Jahr 1974 die Verkäuferzahl von 35 auf über 100 zu verdreifachen. Der Chef erntet schallendes Gelächter. Aber seine Prognose traf ein, nur viel früher. Heute beschäftigt die Würth-Gruppe über 18.000 Außendienstmitarbeiter.

Auch für die weitere Zukunft des Künzelsauer Handelskonzerns hat Reinhold Würth klare Vorstellungen. Der Marktanteil von vier Prozent am Weltmarkt soll auf 16 Prozent gesteigert werden. "In den kommenden zehn Jahren, so der Beiratsvorsitzende der Würth-Gruppe, können wir schon in Umsatz-Dimensionen von 20 bis 30 Milliarden DM denken."



  Würth Katalog Online
Würth-Gruppe
© 2003-2007 Würth Industrie Service GmbH & Co. KG, Deutschland
Impressum | Haftungsausschluss | Rechtliche Hinweise | Allgemeine Geschäftsbedingungen
 
Kontakt Sitemap